Konzert:
Nach einer Idee von Thomas Lehner – der ein Libretto für eine Movie – Oper schrieb
Wal und Nachtigall – Oberton – Gesänge

21.12.25 – 17h Katholische Kirche Rickenbach
Roland und Claudia Kroell mit Tomawho
Wale sind die größten Lebewesen. Sie haben ein faszinierendes Kommunikationssystem. Besonders Blau- und Pottwale verständigen sich mit besonderen Tönen. Sie können über hunderte von Metern – oft sogar in einer Entfernung von 100 Kilometer noch von den anderen Walen gehört werden. Mit Dudelsack, Glasharfe, Gong, Epinette und Gesang mit Obertönen von Roland Kroell und begleitet von Michael Rudigier (Tomawho) mit Didgeridoo`s, Oceandrum, Indianerflöten & Duduk, sowie von Claudia-Ailyn Libor-Kroell mit Monochord, Wassertrommel, Tanbura & Flöte, versuchen die Musiker sich in die Wale und eine Nachtigall hineinzuversetzen. Beide Tiere sind Meister des Gesanges.
Das passende Bühnenbild ist in der Katholischen Kirche in Rickenbach, wo über dem Hochaltar ein Walfisch zu sehen ist. Zu der Musik werden Film-Sequenzen von Walen projiziert werden. Dauer 60 Minuten.
Zum Konzert:
Roland Kroell
Zu hören sein werden Obertongesänge und Instrumentale Klänge von Roland Kroell. 25 Jahre lang wirkte er beim SWR als Hörspielkomponist und Hörspielautor. Zahlreiche Auftritte im SWR Radio und Fernsehen folgten. Als Minnesänger komponierte er die original Minnegedichte von „Parzival“ und „Tristan & Isolde“ neu.
Michael Rudigier (Tomawho)
Er ist Maler, Musiker und Lyriker: »Wie in einen wunderschönen Kelch, der mit so viel Liebe angefüllt ist, fallen unsere Herzen. Ringe formen sich, wie von Tropfen bewegt«.
Michael Rudigier ist ein Meister auf dem Didgeridoo. Weitere Instrumente Indianerflöten, Duduk und Oceandrum.
Claudia Libor Kroell untermalt die Musik einfühlsam mit einer Sandawa. Das ist ein obertonreiches Doppelinstrument: Auf der oberen Seite sind 36 Saiten (Monochord) und auf der unteren 12 Saiten (Japanisches Koto). Desweiteren spielt sie eine Wassertrommel, bestehend aus 2 Kürbisschalen und das indische Tanbura. Sie ist Malerin und Masseurin.
Zum Ort und Idee:
Das passende Bühnenbild ist in der Kath. Kirche in Rickenbach, wo über dem Hochaltar ein Walfisch sehr schön gemalt ist. Die Idee dazu hatte Thomas Lehner, ein langjähriger Freund der Musiker, der unlängst ein Buch: ein Libretto für eine Wal-Oper – Singspiel geschrieben hat.
Manche indigene Völker glauben, sie würden vom Walfisch abstammen, wie die Tschuktschen an der Beringstrasse, zwischen Alaska und Russland. Aber auch in der Bibel, mit der Geschichte von Jona im Walfisch, bekommt diese Mythologie, einen tiefen Sinn, eine Einweihung, eine Art Wiedergeburt in der Dunkelheit. Jona soll die Stadt Ninive zu einem gerechteren Leben bekehren. Denn „Ninive“ war sprichwörtlich geworden: eine hochmütige, größenwahnsinnige Stadt, die Hauptstadt eines Weltreichs, das drei Jahrhunderte lang ständig expandiert war, indem es den Alten Orient mit Kriegs-, Raub- und Eroberungszügen überzog. Das Raubgut und die Steuern der eroberten Länder sammelten sich in Ninive. „Hochmut kommt vor dem Fall“ – Ninive war das Beispiel dafür.
Und passend zu Weihnachten, wo die Geburt Christi gefeiert wird, spielen die drei Musikanten am Schluß das Lied „Bethlehem“ in keltischer Sprache der Isle of Man.
